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Lebens­qua­li­tät – made in Jülich.

Die Was­ser­ver­sor­gung Ihrer Stadt­wer­ke Jülich.

Was­ser ist Leben und Lebens­qua­li­tät. Es ist Arbeits­mit­tel, Wasch- und Hygie­ne­mit­tel sowie unver­zicht­ba­res Lebens­mit­tel. Und dar­über hin­aus haben wir sehr viel Ver­gnü­gen am Was­ser und in ihm.

Wir hier in Jülich sind mit Was­ser von beson­de­rer Qua­li­tät und Rein­heit reich beschenkt. Unser Was­ser ist von beson­de­rer Trink­was­ser­qua­li­tät und weist einen mitt­le­ren Här­te­grad auf.

Je tie­fer des­to besser.

Jülich ver­fügt über drei eige­ne Tief­brun­nen. Aus 130 Metern Tie­fe för­dern wir – Ihre SWJ – Grund­was­ser und berei­ten es zu unse­rem guten Jüli­cher Trink­was­ser auf.

Um den kon­stan­ten Ver­sor­gungs­fluss auch in Spit­zen­zei­ten zu gewähr­leis­ten, wer­den in zwei Zwi­schen­re­ser­voirs bis zu 5.000 Kubik­me­ter Was­ser gespei­chert. Dreh­zahl­ge­steu­er­te Netz­pum­pen gewähr­leis­ten einen ver­brauchs­un­ab­hän­gi­gen, kon­stan­ten Wasserdruck.

Mehr dar­über, wie das Jüli­cher Was­ser zu Ihnen und aus dem Was­ser­hahn kommt, lesen Sie hier bei Was­ser­haus­an­schluss.

Hygie­ne und Qua­li­tät – ohne Wenn und Aber.

Tie­fen­was­ser ist von exzel­len­ter und kon­stant guter Was­ser­qua­li­tät. Unse­re drei Brun­nen geben uns die­se Sicher­heit, unbe­ein­flusst von allen äuße­ren Faktoren.

Jähr­lich führt ein zer­ti­fi­zier­tes Hygie­ne-Insti­tut eine Trink­was­ser-Ana­ly­se in Jülich durch. Die aktu­el­le Unter­su­chung beschei­nigt unse­rem Jüli­cher Was­ser bes­te Trink­was­ser­ei­gen­schaf­ten und einen aus­ge­wo­ge­nen mitt­le­ren Härtebereich.

Zur aktu­el­len Trink­was­ser-Exper­ti­se mit allen Daten und Unter­su­chungs­er­geb­nis­sen gelan­gen Sie hier bei Trink­was­ser­ana­ly­se.

Wie viel Was­ser braucht der Mensch?

Der Pro-Kopf-Ver­brauch liegt in Jülich durch­schnitt­lich bei 135 Liter Was­ser pro Tag. Damit lie­gen wir leicht über dem Durch­schnitt von Nord­rhein-West­fa­len, der bei täg­lich 124 Liter liegt. Im inter­na­tio­na­len Ver­gleich ist das sehr wenig. In der Schweiz zum Bei­spiel kon­su­miert man etwa 260 Liter pro Tag, Bar­ce­lo­na hält einen Rekord mit 400 Litern.

Beru­hi­gend: Nir­gend­wo in Deutsch­land herrscht Was­ser­man­gel, unse­re Was­ser­re­ser­ven rei­chen bis weit in die Zukunft. Was­ser ist bei uns über­all stän­dig verfügbar.

Macht noch mehr Spa­ren noch mehr Sinn?

Lohnt es sich, noch spar­sa­mer mit Was­ser zu sein? Jein. Jeder Ein­zel­ne kann sicher noch mehr Was­ser und Kos­ten spa­ren. Aller­dings sind die Spar­ef­fek­te gering. Denn die fixen, vom Ver­brauch unab­hän­gi­gen Kos­ten machen schon den Groß­teil des Was­ser­prei­ses aus.

Für die Was­ser­wirt­schaft ins­ge­samt ist es aber nicht nur von Vor­teil, dass die Bevöl­ke­rung mit Was­ser so spar­sam umgeht. Als im letz­ten Jahr­hun­dert die Was­ser­ver­sor­gung auf- und aus­ge­baut wur­de, gin­gen alle Was­ser­wer­ke von Pro­gno­se-Daten aus, die einen deut­lich höhe­ren Was­ser­brauch pro Tag vor­her­sag­ten und von viel mehr Men­schen im Land aus­gin­gen. Des­halb sind die sei­ner­zeit gebau­ten Net­ze für heu­ti­ge Ver­hält­nis­se über­di­men­sio­niert. Daher müs­sen wir nun regel­mä­ßig die Net­ze spü­len, um die Zulei­tun­gen zu rei­ni­gen und so die Auf­la­gen für Trink­was­ser­lei­tun­gen zu erfül­len. Dabei wird vie­les von der ein­ge­spar­ten Was­ser­men­ge wie­der auf­ge­braucht. Die Kos­ten die­ser Maß­nah­men wer­den über die Grund­kos­ten auf alle umgelegt.

Lohnt es sich, noch spar­sa­mer mit Was­ser zu sein? Jein. Jeder Ein­zel­ne kann sicher noch mehr Was­ser und Kos­ten spa­ren. Aller­dings sind die Spar­ef­fek­te gering. Denn die fixen, vom Ver­brauch unab­hän­gi­gen Kos­ten machen schon den Groß­teil des Was­ser­prei­ses aus.

Für die Was­ser­wirt­schaft ins­ge­samt ist es aber nicht nur von Vor­teil, dass die Bevöl­ke­rung mit Was­ser so spar­sam umgeht. Als im letz­ten Jahr­hun­dert die Was­ser­ver­sor­gung auf- und aus­ge­baut wur­de, gin­gen alle Was­ser­wer­ke von Pro­gno­se-Daten aus, die einen deut­lich höhe­ren Was­ser­brauch pro Tag vor­her­sag­ten und von viel mehr Men­schen im Land aus­gin­gen. Des­halb sind die sei­ner­zeit gebau­ten Net­ze für heu­ti­ge Ver­hält­nis­se über­di­men­sio­niert. Daher müs­sen wir nun regel­mä­ßig die Net­ze spü­len, um die Zulei­tun­gen zu rei­ni­gen und so die Auf­la­gen für Trink­was­ser­lei­tun­gen zu erfül­len. Dabei wird vie­les von der ein­ge­spar­ten Was­ser­men­ge wie­der auf­ge­braucht. Die Kos­ten die­ser Maß­nah­men wer­den über die Grund­kos­ten auf alle umgelegt.

Noch nie war unser flüs­si­ges Gold so günstig.

Man rech­net, dass jeder in Deutsch­land durch­schnitt­lich 17 Cent pro Tag für Was­ser aus­gibt. Die Ent­wick­lung der Pro-Kopf-Aus­ga­ben für Trink­was­ser liegt schon seit Jah­ren unter der Infla­ti­ons­ra­te. Was­ser ist des­halb eines der weni­gen Lebens­mit­tel, die nicht wirk­lich teu­rer wurden.

Prei­se für Trink­was­ser von bes­ter Qua­li­tät in Jülich fin­den Sie hier.

Prä­di­kat: Preiswert!

Der Trink­was­ser­preis errech­net sich über­all in Deutsch­land aus einem fixen Grund­preis und einem vom Ver­brauch abhän­gi­gen Men­gen­preis. Nur beim Men­gen­preis macht es sich bemerk­bar wie spar­sam jeder Ein­zel­ne beim Was­ser­ver­brauch ist.

Der Grund­preis ent­hält alle Kos­ten für das Was­ser­netz und alle Anla­gen. Die­se fes­ten Kos­ten – es sind cir­ca 80 bis 90 Pro­zent – wer­den unab­hän­gig vom indi­vi­du­el­len Ver­brauch auf alle Kun­den umge­legt. Durch den Rück­gang des Trink­was­ser­ver­brauchs steigt der Grund­preis, denn die Auf­wen­dun­gen für Anla­gen und Net­ze wer­den antei­lig höher.

Ihre Was­ser­ex­per­ten.

Falls Sie fra­gen zur Was­ser­ver­sor­gung haben: Die Kun­den­be­ra­ter und Kun­den­be­ra­te­rin­nen der Stadt­wer­ke Jülich GmbH ken­nen sich bes­tens aus. Besu­chen Sie uns im Kun­den­zen­trum, rufen Sie uns an oder schrei­ben Sie uns eine E‑Mail. Wir hel­fen gern.

Nach­fra­ge-Rück­gang beim selbst­ver­ständ­lichs­ten Lebens­mit­tel
Pro Tag Aus­ga­ben von unge­fähr 17 Cent für Wasser

Jülich. Was­ser ist unser selbst­ver­ständ­lichs­tes Lebens­mit­tel. Kein Wun­der, dass der WDR es dar­um einen gan­zen Tag lang in den Mit­tel­punkt sei­ner Bericht­erstat­tung stell­te. Infor­miert wur­de sowohl im Radio als auch im Fern­se­hen über die unter­schied­lichs­ten Aspek­te. Da ging es um die Anfor­de­run­gen an die Qua­li­tät von Trink­was­ser, über sei­ne Nut­zung, sei­nen Preis bis hin zum spar­sa­men Umgang mit die­sem Lebensmittel.

Demo­gra­fi­scher Wandel 

Auch in Jülich beschäf­tigt man sich inten­siv mit dem The­ma „Was­ser“. Schließ­lich gehört die siche­re Ver­sor­gung der gesam­ten Stadt mit Trink­was­ser zu den Basis-Auf­ga­ben der Stadt­wer­ke Jülich GmbH (SWJ). In Jülich wird das Was­ser aus drei Tief­brun­nen – mit bis zu 200 Metern tie­fen, auf­wen­di­gen Boh­run­gen – gewon­nen. „Dadurch haben wir schon immer eine exzel­len­te und kon­stan­te Was­ser­qua­li­tät, denn unse­re Tief­brun­nen geben uns die Sicher­heit, von äuße­ren Umwelt­ein­flüs­sen unbe­ein­flusst, hoch-qua­li­ta­ti­ves Trink­was­ser zu lie­fern“, betont Ulf Kamburg.

„Wir ste­hen vor sys­tem­be­ding­ten Her­aus­for­de­run­gen, für die es gilt, grund­sätz­li­che Lösungs­an­sät­ze zu fin­den. Beim Was­ser wer­den wir mit einem rück­läu­fi­gem Ver­brauch und ver­än­der­tem Nut­zungs­ver­hal­ten bei gleich­zei­tig stei­gen­dem Fest­kos­ten­block kon­fron­tiert“, zeigt Ulf Kam­burg einen Punkt auf, der für die Zukunft nicht nur in Jülich wich­tig wer­den wird.

Kam­burg ver­weist auf eine Stu­die des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes. Sie sagt vor­her, dass die deut­sche Bevöl­ke­rung deut­lich abneh­men wird – von heu­te etwa 82 Mil­lio­nen Men­schen auf geschätz­te 65 bis 70 Mil­lio­nen bis zum Jahr 2060. „Dazu wer­den in eini­gen Regio­nen noch zusätz­li­che, infra­struk­tu­rel­le Aspek­te kom­men, die eben­falls für einen sin­ken­den Ver­brauch von Was­ser sor­gen werden.“

Was­ser sparen

In Deutsch­land geht man spar­sa­mer mit Was­ser um als in ande­ren Län­dern.
So ver­braucht jeder Ein­woh­ner von Nord­rhein-West­fa­len täg­lich 124 Liter Was­ser. In der Schweiz liegt die Mess­lat­te bei 260 Litern, in Bar­ce­lo­na sogar bei 400 Litern. Aber der spar­sa­me Umgang mit Was­ser hat für die Was­ser­wirt­schaft nicht nur posi­ti­ve Seiten.

„1960 hat die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Ber­lin für das Jahr 2000 einen Was­ser­brauch von 219 Litern pro Ein­woh­ner und Tag pro­gnos­ti­ziert. Selbst 1976 wur­de vom Batel­le-Insti­tut der Kon­sum noch mit 193 Litern vor­her­ge­se­hen. Im Jahr 2000 lag der tat­säch­li­che Ver­brauch mit 136 Litern dann davon weit ent­fernt“, erläu­tert Ulf Kamburg.

Die­se Pro­gno­se-Daten wur­den sei­ner­zeit beim Aus­bau der Was­ser­ver­sor­gung berück­sich­tigt, denn man woll­te für zukünf­ti­ge Stei­ge­run­gen des Ver­brauchs gerüs­tet sein. „In der Was­ser­wirt­schaft wird beim Bau von Lei­tun­gen für 30 und mehr Jah­re im Vor­aus geplant“, ergänzt Jür­gen Söb­bing, zustän­di­ger SWJ-Pro­ku­rist für die tech­ni­schen Belan­ge. Zusätz­lich müs­sen neben den pro­gnos­ti­zier­ten Ver­bräu­chen auch die zeit­li­chen Ver­brauchs­schwan­kun­gen berück­sich­tigt werden.

Heu­te sind die sei­ner­zeit gebau­ten bezie­hungs­wei­se erneu­er­ten Lei­tungs­net­ze teil­wei­se zu groß dimen­sio­niert. Die stark rück­läu­fi­ge Ent­wick­lung des Pro-Kopf-Ver­brauchs führt somit zu einer Unter­aus­las­tung von die­sen Netz­tei­len. Ein Punkt, der dem Fach­mann Sor­gen berei­tet. „Wir müs­sen nun eini­ge Lei­tun­gen spü­len, um die Trink­was­ser-Anfor­de­run­gen zu erfül­len“, erläu­tert er. „Da geht die ein­ge­spar­te Was­ser­men­ge des Ein­zel­nen teil­wei­se wie­der verloren“.

Preis­ent­wick­lung liegt unter Inflationsrate

Pro Tag geben die Men­schen in Deutsch­land etwa 17 Cent für Was­ser aus. „Bei allen Dis­kus­sio­nen ist zu beden­ken, dass die Ent­wick­lung der Pro-Kopf-Aus­ga­ben für Trink­was­ser nied­ri­ger als die Infla­ti­ons­ra­te ist“, betont Ulf Kam­burg. Er ver­weist auf eine aktu­el­le Exper­ten­be­fra­gung des Bun­des­ver­ban­des der Ener­gie- und Was­ser­wirt­schaft (BDEW) vom April 2014. Dar­in wird deut­lich, dass die­se Ent­wick­lung bereits im Jahr 2007 begon­nen hat und seit­dem immer wei­ter anhält.

Herr Kam­burg, als Chef der Stadt­wer­ke Jülich GmbH sind Sie auch zustän­dig für das Was­ser von Jülich. Sie haben sicher schwim­men gelernt, wo und wann war das überhaupt? 

Ich habe schon als klei­ner Jun­ge im ört­li­chen Hal­len­bad an unse­rem dama­li­gen Wohn­ort schwim­men gelernt. Das muss so im Alter von drei oder vier gewe­sen sein, denn ich kann mich erin­nern, dass ich zu Beginn mei­ner Schul­zeit im Schwimm­ver­ein war. Ich hal­te es für wirk­lich wich­tig, dass Kin­der früh und gut schwim­men ler­nen. Ers­tens ist es gut für die moto­ri­sche Ent­wick­lung und zwei­tens bele­gen lei­der Sta­tis­ti­ken, dass es zu vie­le Men­schen und vor allem Kin­der gibt, die nicht oder nur unzu­rei­chend schwim­men kön­nen, was gefähr­li­che Fol­gen haben kann.

Nun schwim­men Sie seit 5 12 Jah­ren in Jülich. Woher kommt denn das Jüli­cher Wasser?

Wir haben in Jülich drei Tief­brun­nen, dort gewin­nen wir unser Trink­was­ser. Und mit „tief“ mei­ne ich wirk­lich tief, denn wir haben bis zu 200 Meter tief boh­ren müs­sen. Das Ergeb­nis freut nicht nur uns als Was­ser­lie­fe­ran­ten, son­dern auch die Jüli­cher Bür­ger. Denn wir för­dern eine exzel­len­te und kon­stant gute Was­ser­qua­li­tät aus die­ser Tie­fe. Unse­re Brun­nen geben uns die Sicher­heit, hoch-qua­li­ta­ti­ves Trink­was­ser zu lie­fern. Und das unbe­ein­flusst von äuße­ren Umwelt­ein­flüs­sen. Wen es inter­es­siert: Wir stel­len jähr­lich unse­re Trink­was­ser-Ana­ly­se, die wir von einem ange­se­he­nen Hygie­ne-Insti­tut erhal­ten, in unse­ren Inter­net-Auf­tritt ein. Bei der aktu­el­len Unter­su­chung ist die Qua­li­tät als „weich“ bezeich­net worden.

Wie viel Was­ser ver­braucht der Durch­schnitts-Jüli­cher so am Tag als Lebens­mit­tel, im Bad, zum Kaf­fee­ko­chen und Trep­pe wischen? 

Jeder Jüli­cher ver­braucht pro Tag im Durch­schnitt cir­ca 135 Liter Was­ser. Damit lie­gen wir leicht über dem Durch­schnitt von Nord­rhein-West­fa­len. In unse­rem Bun­des­land ver­brau­chen die Men­schen täg­lich 124 Liter Was­ser. Damit sind die Men­schen bei uns deut­lich spar­sa­mer als in ande­ren Län­dern. In der Schweiz kon­su­miert man etwa 260 Liter pro Tag, in Bar­ce­lo­na sind es sogar 400 Liter. Übri­gens hat der der WDR das The­ma „Was­ser“ am 4. August einen gan­zen Tag lang in den Mit­tel­punkt sei­ner Bericht­erstat­tung gestellt. Es ist also sehr aktu­ell. Wie Sie viel­leicht wis­sen, herrscht in Deutsch­land kein Was­ser­man­gel, da das soge­nann­te Was­ser­an­ge­bot über­all bes­tens ver­füg­bar ist.

Strom spa­ren macht ja viel Sinn für die Umwelt und das eige­ne Porte­mon­naie. Ist das beim Was­ser auch so?

Für den Ein­zel­nen ist das sicher­lich so. Für die Was­ser­wirt­schaft ist es aber nicht nur von Vor­teil, dass die Bevöl­ke­rung so spar­sam mit Was­ser umgeht. Als im letz­ten Jahr­hun­dert die Was­ser­ver­sor­gung in Deutsch­land auf- und aus­ge­baut wur­de, haben alle Was­ser­wer­ke die Pro­gno­se-Daten der unter­schied­li­chen Spe­zia­lis­ten berück­sich­tigt. Die­se Pro­gno­sen sind von einem deut­lich höhe­ren Was­ser­brauch pro Tag und von deut­lich mehr Men­schen im Land ausgegangen.

Noch 1980 pro­gnos­ti­zier­te man einen Pro-Kopf-Ver­brauch von cir­ca 220 Liter. Und kei­ner hat vor 30 Jah­ren dar­an gedacht, dass unse­re Bevöl­ke­rungs­zahl schrump­fen könn­te und dass so inten­siv weni­ger Was­ser ver­braucht wür­de. Heu­te sind die sei­ner­zeit gebau­ten und erneu­er­ten Net­ze teil­wei­se ein­fach zu groß dimen­sio­niert. Daher müs­sen wir nun die Lei­tun­gen spü­len, um die Trink­was­ser-Anfor­de­run­gen zu erfül­len. Da geht eini­ges von der ein­ge­spar­ten Was­ser­men­ge wie­der ver­lo­ren. Das berei­tet uns schon Sor­gen und wird eine Her­aus­for­de­rung der nächs­ten Zeit für uns und die Bran­che werden.

Was kos­tet Was­ser denn so? Und wovon hän­gen Was­ser­prei­se ab?

Man rech­net, dass in Deutsch­land die Men­schen im Durch­schnitt 17 Cent pro Tag für Was­ser aus­ge­ben. Damit liegt die Ent­wick­lung der Pro-Kopf-Aus­ga­ben für Trink­was­ser nied­ri­ger als die der Infla­ti­ons­ra­te. Exper­ten haben auf­ge­zeigt, dass die­se Ent­wick­lung bereits vor sie­ben Jah­ren begon­nen hat und seit­dem immer wei­ter anhält.

Unser Trink­was­ser­preis besteht aus zwei Bestand­tei­len: einem varia­blen Preis­an­teil und einem Grund­preis. Der varia­ble Preis­an­teil bezieht sich auf die Men­ge Was­ser, die ein Kun­de nutzt. Wir nen­nen das den „Men­gen­preis“. Hier macht sich bemerk­bar, wie spar­sam der ein­zel­ne Kun­de mit Was­ser umgeht.

Der Grund­preis bezieht sich auf die nicht oder nur sehr wenig beein­fluss­ba­ren Kos­ten, die auf­grund der Net­ze und Anla­gen bestehen. Die Net­ze und Anla­gen wer­den ja von allen Kun­den genutzt und jeder Kun­de – unab­hän­gig von den zu ver­le­gen­den Lei­tungs­län­gen – ist an das Was­ser­netz anzu­schlie­ßen. Die­se Fix­kos­ten, das sind cir­ca 80 bis 90 Pro­zent, sind unab­hän­gig von der Men­ge, die die ein­zel­nen Kun­den für sich ver­brau­chen. Durch den Rück­gang des Trink­was­ser­ver­brauchs stei­gen die Grund­prei­se, denn die Auf­wen­dun­gen für Anla­gen und Net­ze wer­den antei­lig höher.

Kos­tet das Was­ser in Jülich viel oder wenig im Ver­gleich zu Aus­wär­ti­gen aus Düren, Ham­burg oder Berlin?

Ver­gli­chen mit die­sen Orten sind wir hier in Jülich (je Kubik­me­ter ver­brauch­ten Was­sers) deut­lich güns­ti­ger. Und was die Jüli­cher sicher freu­en wird – über die Regi­on gese­hen kön­nen wir schon sagen, dass wir einer der güns­ti­gen Anbie­ter hier sind.

Die deut­sche Bevöl­ke­rung schrumpft. Müs­sen wir jetzt öfter duschen, damit die Bilanz wie­der stimmt?

Wir haben in der Zukunft eini­ge Her­aus­for­de­run­gen beim und zum The­ma Was­ser zu stem­men. Denn wir haben beim Was­ser mit rück­läu­fi­gem Ver­brauch und einem ver­än­der­ten Nut­zer­ver­hal­ten zu leben. Dem müs­sen wir Rech­nung tra­gen. Dazu kommt noch, dass die soge­nann­ten Fix­kos­ten pro­por­tio­nal steigen.

Das ist ein Spa­gat, zu dem wir uns noch eini­ges ein­fal­len las­sen müs­sen. Glei­ches gilt übri­gens auch für die Abwas­ser­sei­te. Dem­entspre­chend beschäf­ti­gen wir uns aktu­ell, wie vie­le in der Bran­che auch, mit der Systematik.

Als Fazit könn­te man for­mu­lie­ren: Was­ser­spa­ren lohnt sich volks­wirt­schaft­lich gese­hen nicht. Es führt ins­ge­samt zu stei­gen­den spe­zi­fi­schen Kos­ten, sowohl im Was­ser- wie im Abwas­ser­be­reich. Das hört sich zwar komisch an, ist aber trotz­dem die Rea­li­tät, mit der wir uns aus­ein­an­der set­zen müssen.

Wenn Sie so täg­lich beruf­lich mit Was­ser zu tun haben, trin­ken Sie auch gern Was­ser? Lie­ber blub­bernd aus der Fla­sche oder das gute Jüli­cher Was­ser aus dem Hahn? 

Ich trin­ke gern Was­ser. Das gute Jüli­cher Was­ser gehört selbst­ver­ständ­lich zu mei­nen Stan­dard­ge­trän­ken. Wenn ich abends nach Hau­se gehe, habe ich zwei bis drei Liter davon getrun­ken. Die zap­fe ich mir an unse­rem SWJ-Was­ser­spen­der und ver­set­ze sie mit etwas Koh­len­säu­re. Aber auch aus dem Hahn ist unser Was­ser lecker und sehr bekömmlich.

Eine grund­sätz­li­che Emp­feh­lung an alle ist, schon aus gesund­heit­li­chen Grün­den viel und natür­lich Jüli­cher Was­ser zu trin­ken. Übri­gens steht auch im Rat­haus ein sol­cher SWJ-Was­sers­spen­der und der kann gern genutzt werden.

Wenn es reg­net wie aus Eimern, ist das dann zu viel des Guten? Oder kön­nen Sie Pfüt­zen­hop­sen noch etwas abgewinnen?

Für einen opti­mis­ti­schen Men­schen gibt es eigent­lich kein schlech­tes Wet­ter, son­dern nur fal­sche Klei­dung. Ich neh­me es, wie es kommt. Dank mei­ner immensen Haar­pracht ist es jedoch so, das mir das Was­ser recht schnell in den Nacken läuft, was nicht so wirk­lich ange­nehm ist. Dem­entspre­chend habe ich schö­nes Wet­ter natür­lich, wie jeder, lie­ber. Ein schö­ner Son­nen­tag belebt das Gemüt immer mehr als Regen­ta­ge. Pfüt­zen sprin­gen gehört heu­te sicher der Ver­gan­gen­heit an, auch wenn ich es als Kind selbst gern gemacht habe. Und das sehr zum Leid­we­sen mei­ner Eltern.

Und die letz­te Fra­ge: Nervt Sie eigent­lich ein trop­fen­der Wasserhahn?

Ja, natür­lich nervt mich das. Las­sen Sie mich augen­zwin­kernd hin­zu­fü­gen: Was­ser­häh­ne soll­ten gut geöff­net sein, denn dann wird unser gutes Jüli­cher Was­ser auch rege genutzt.

Stadt­wer­ke Jülich hel­fen bei der Gartenbewässerung

Wel­cher Haus­be­sit­zer kennt das nicht? Es ist heiß und der Gar­ten muss drin­gend bewäs­sert wer­den, damit nicht alle Pflan­zen ver­trock­nen. Nutzt man das „nor­ma­le“ Haus­halts­was­ser, müs­sen neben der ent­nom­me­nen Men­ge auch noch Abwas­ser­ge­büh­ren ent­rich­tet werden.

„Das muss aber nicht sein“, weiß Kris­ti­na Wei­gan­dt von der Kun­den­be­treu­ung der Stadt­wer­ke Jülich GmbH (SWJ). Denn die Abwas­ser­ge­büh­ren ent­fal­len, wenn mit einem soge­nann­ten „Zwi­schen­zäh­ler“ die Was­ser­men­gen für den Gar­ten ermit­telt werden.

Der Ein­bau des Zäh­lers ist beim Steu­er­amt der Stadt Jülich zu bean­tra­gen, da die SWJ zwar für die Frisch­was­ser­lie­fe­rung, nicht aber für die Abwas­ser­be­rech­nung zustän­dig ist. Das Form­blatt dazu gibt es hier im Inter­net. Für die Geneh­mi­gung, die in der Regel kurz­fris­tig erteilt wird, erhebt die Stadt eine ein­ma­li­ge Ver­wal­tungs­ge­bühr von 12 Euro. Der Haus­ei­gen­tü­mer muss sich dann einen sol­chen Zwi­schen­zäh­ler besor­gen und selbst oder mit Hil­fe eines Instal­la­teurs einbauen.

Am Ende des Jah­res muss der Zäh­ler­stand der Stadt Jülich gemel­det wer­den. „Wir infor­mie­ren die Stadt über die bezo­ge­ne Frisch­was­ser­men­ge. Davon wird die Men­ge für die Gar­ten­be­wäs­se­rung abge­zo­gen und nur der ver­blei­ben­de Anteil bei der Abwas­ser­be­rech­nung berück­sich­tigt“, infor­miert Ibra­him Güler, Lei­ter der SWJ-Kun­den­be­treu­ung. „So kann man deut­lich güns­ti­ger sei­nen Gar­ten gie­ßen. Das ist schon eine schö­ne finan­zi­el­le Entlastung.“

Doku­men­te

Preis­blatt
Datei: PDF
Erstellt: 08/2020
Grö­ße: 299 KB
AVB Was­ser
Datei: PDF
Erstellt: 11/2015
Grö­ße: 236 KB
Ergän­zen­de Bedingungen
Datei: PDF
Erstellt: 11/2015
Grö­ße: 220 KB

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