Status der Trinkwasserampel:

Grün – es gibt keine Einschränkungen

Die Trinkwasserversorgung ist stabil. Sie können Wasser wie gewohnt nutzen.
Stand: Montag, 12.10.2026, 14:48 Uhr

Was bedeutet das?

Ein bewusster Umgang mit Trinkwasser ist trotzdem immer sinnvoll und hilft, unsere Vorräte langfristig zu schonen.

Das können Sie jetzt tun

Wasser bewusst nutzen.

Kurz duschen statt baden.

Wasch- und Spülmaschine nur voll laufen lassen.

Regenwasser sammeln und für den Garten nutzen.

Drei Stufen, klar gestaffelt

Was die Farben bedeuten und was Sie tun können

Rot

Kritisch. Verbrauch dringend einschränken.

  • Nur fürs Nötigste: Trinken, Kochen, Hygiene, Wäsche, Geschirr.
  • Bewässerung ganz einstellen.
  • Kein Pool, Teich, keine Zisterne befüllen.
  • Keine Autowäsche, keine Außenreinigung.

Gelb

Angespannt. Bitte jetzt Wasser sparen.

  • Garten nur früh oder spät bewässern.
  • Pool nicht neu befüllen.
  • Terrasse/Gehwege nicht abspritzen.
  • Autowäsche verschieben.

Grün

aktuell

Trinkwasser kann wie gewohnt genutzt werden.

  • Kurz duschen statt baden.
  • Wasch- und Spülmaschine nur voll laufen lassen.
  • Regenwasser sammeln und für den Garten nutzen.
Bild eines Wasserhahns, eine Person hält ein Glas darunter und füllt es mit Trinkwasser.
Kurz erklärt

Warum eine Trinkwasserampel?

Die Wasserverbrauchsampel zeigt Ihnen auf einen Blick, wie angespannt die Lage gerade ist und was Sie tun können. So lassen sich Engpässe oft schon durch freiwilliges Sparen vermeiden, bevor behördliche Verbote nötig werden. Den Status prüfen und aktualisieren die Stadtwerke Jülich einmal am Tag.
Junger Mann telefoniert im Freien – Symbol für eine Störungsmeldung oder Notfallkontakt mit dem Versorger.
Wir sind für Sie da

Störung melden

Die Stadtwerke Jülich helfen Ihnen gern weiter. Störungen der Wasserversorgung melden Sie bitte rund um die Uhr unter der Störungsnummer: 02461 625-110
02461 625-110

Häufig gestellte Fragen zur Trinkwasserampel

Die Trinkwasserampel zeigt Ihnen auf einen Blick, wie es aktuell um die Trinkwasserversorgung in Jülich steht. Je nach Lage steht sie auf Grün, Gelb oder Rot – verbunden mit einfachen Empfehlungen, wie Sie mithelfen können. So sehen Sie frühzeitig, ob ein sparsamer Umgang mit Wasser gerade sinnvoll ist, noch bevor es zu Einschränkungen kommt.

Grün heißt: Die Versorgung ist stabil, Sie können Wasser wie gewohnt nutzen. Gelb heißt: Die Versorgung ist angespannt, bitte gehen Sie bewusster mit Wasser um und halten Sie sich wenn möglich an unsere Empfehlungen. Rot heißt: Die Lage ist kritisch – bitte nutzen Sie Trinkwasser vorerst nur für das Nötigste und halten Sie sich dringend an unsere Vorgaben. Die ausführliche Erklärung finden Sie jeweils in der Legende auf dieser Seite.

Die Trinkwasserampel spricht Empfehlungen aus und setzt auf freiwillige Mithilfe. Sie ist kein Verbot. Gerade weil viele freiwillig mitmachen, lassen sich behördliche Anordnungen meist ganz vermeiden. Sollte es in einer echten Notlage doch einmal verbindliche Einschränkungen geben, würden diese gesondert und deutlich von der zuständigen Behörde bekannt gegeben, nicht allein über die Ampelfarbe.

Die Stadtwerke Jülich bewerten die Versorgungslage laufend unter anderem anhand von Verbrauch, Füllständen und Wetterlage. Der Ampelstatus wird einmal am Tag geprüft und geändert, sobald sich die Lage ändert. Wann der Status zuletzt geändert wurde, sehen Sie oben an der „Stand”-Angabe.

Ja. Die Ampel bezieht sich auf die *Menge* des verfügbaren Wassers, nicht auf die Qualität. Gelb und Rot sind ein Aufruf zum Sparen, kein Hinweis auf eine gesundheitliche Beeinträchtigung.

Das hängt von der aktuellen Farbe ab. Die passenden Empfehlungen finden Sie jeweils rechts unter „Das können Sie jetzt tun”. Typische Maßnahmen sind: den Garten frühmorgens oder spätabends gießen, das Befüllen von Pools verschieben, das Auto vorerst nicht zu Hause waschen und Wasch- oder Spülmaschine nur voll laufen lassen.

Doch, die Versorgung ist grundsätzlich gesichert. An heißen, trockenen Tagen kann der Verbrauch aber stark ansteigen. Die Ampel schafft Transparenz und hilft, Spitzen gemeinsam abzufedern – ähnlich wie eine Waldbrand- oder Hochwasserwarnstufe. So bleibt die Versorgung auch für Haushalte, Krankenhäuser und die Feuerwehr jederzeit gesichert.

Der Bedarf für die Ampel entsteht vor allem in den warmen, trockenen Monaten, wenn der Verbrauch am höchsten ist. In der kalten Jahreszeit steht sie in der Regel auf Grün.