Jülich. Die gute Nachricht für Kunden der Stadtwerke Jülich GmbH (SWJ): trotz Kostensteigerung bei den Umlagen, insbesondere des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und des KWK-Gesetztes werden die Strompreise stabil bleiben. Das gleiche gilt für die Erdgas-Preise. Dank guter Einkaufspolitik wird die SWJ ihre Preise zum 1. Januar 2016 nicht erhöhen. Und das sowohl in der Grundversorgung als auch in den SWJ-Produkten.

 

Entwicklung Strompreis – Staat erhöht Umlagekosten

Zum Januar 2016 erhöht der Staat die EEG-Umlage um etwa drei Prozent auf 6,354 Cent pro Kilowattstunde. Das allein würde bei einem durchschnittlichen Haushaltsverbrauch die Stromkosten schon um etwa 6,44 Euro im Jahr erhöhen. Hinzu kommen weitere gestiegene gesetzliche Umlagen und die Netznutzungsentgelte, die ebenfalls zum Jahreswechsel veröffentlicht werden.

 

„Mehr als die Hälfte des Strompreises enthält staatliche Belastungen, die der Energielieferant, also wir, nicht beeinflussen kann“, erläutert Grit Köhler, SWJ-Leiterin Vertrieb und Marketing. „Die gute Nachricht lautet aber: Unsere Strompreise bleiben trotzdem zum 1. Januar stabil, wir werden sie nicht erhöhen“, freut sie sich.

 

Mehrkosten aufgefangen

Ein großes Anliegen der SWJ-Verantwortlichen ist es, die Kunden von Mehrbelastungen freizuhalten. Bei den Strompreisen ist das gelungen. „Durch eine optimierte Beschaffung haben wir es geschafft, die erhöhten äußeren Faktoren auszugleichen, so dass der Strompreis zum 1. Januar für unsere Kunden in der Grundversorgung, aber auch beim Öko- und Treuestrom gleich zum Vorjahr bleibt“, erklärt Grit Köhler.

 

Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, dem bietet die SWJ den „SWJ StabilStrom 2017“ an. In diesem Laufzeitvertrag gelten garantiert gleich-bleibende Konditionen für die gesamte Vertragszeit, also bis zum Ende 2017. Ausgenommen davon sind lediglich Änderungen der Steuern. Das gleiche gilt auch für Geschäftskunden mit dem Laufzeitvertrag „SWJ ProfiStrom 2016“.

 

Entwicklung Gas-Preise

Auch die Preise der Gas-Grundversorgung der SWJ bleiben zum Jahreswechsel auf Vorjahres-Niveau. „Aber wir werden die Preisstruktur ein wenig vereinfachen“, zeigt Grit Köhler auf. Ab Januar wird es für grundversorgte Kunden nur noch „SWJ BasisGas“ über und unter 2.500 Kilowattstunden per anno (kWh/p.a.) geben. Wenig-Abnehmer, die mit Gas zum Beispiel ausschließlich ihren Herd betreiben, so genannte „Kochgaskunden“, werden in die Verbrauchsstufe „Kleiner 2.500 kWh/p.a.“ eingeordnet.

 

„Die Varianten ‘Vollversorgungstarif I und II‘ ‘ fallen ab Januar weg. Kunden in diesen Preisstellungen werden in den neuen Grundversorgungstarif übertragen“, so Grit Köhler. Die Kunden in der Gas-Grundversorgung werden postalisch informiert.

 

Auch für die Gaslieferung hat die SWJ Laufzeitverträge mit gesicherten Preisen parat. Mit „FixGas 2016“ und „ProfiGas 2016“ erhalten die Kunden garantierte Preise über die gesamte Vertragslaufzeit. Auch hier sind Änderungen durch Steuern ausgenommen.

 

Kunden, die sich für „SWJ TreueGas“ entschieden hatten, profitieren bereits seit 1. Oktober von günstigeren Preisen. Die Preisstellung in diesem Produkt wird ebenfalls fortgeführt.

 

Beratung im Kundenzentrum

„In unserem Kundenzentrum helfen die Mitarbeiter gern, für jeden das bestmögliche SWJ-Produkt zu finden – sei es beim Strom, beim Gas oder auch bei Dienstleistungen rund um das Thema Energie. Jeder Kunde hat individuelle Anforderungen. Bei einem Kunden bietet sich ein Laufzeitvertrag an, beim nächsten ist die Grundversorgung sinnvoller“, macht Dr. Hildegard Hoecker, SWJ-Leiterin des Shared Services, zu dem das Kundenzentrum gehört, deutlich.

 

Zu erreichen sind die Mitarbeiter des Kundenzentrums sowohl persönlich, als auch telefonisch unter 02461 / 625-122 oder per E-Mail unter service@stadtwerke-juelich.de. Allgemeine Informationen stehen auch auf der Internet-Seite: www.stadtwerke-juelich.de.

 

Information der Kunden

Gemäß der aktuellen Grundversorgungs-Verordnung wird die SWJ die „Allgemeinen Preise der Grundversorgung“ zum 1. Januar 2016 fristgerecht veröffentlichen. Dabei werden auch die staatlich und regulatorisch veranlassten Preisbestandteile ausgewiesen.