Jülich. „Lösungen lassen sich immer finden, wenn ein Problem mit der Bezahlung der Strom-, Gas- oder Wasserrechnung auftritt“, betont Sigrid Baum, Pressesprecherin der Stadtwerke Jülich GmbH (SWJ). „Je früher sich ein Kunde meldet, desto leichter ist das.“ Einer der Gründe, warum sich die SWJ am „Runden Tisch gegen Energiearmut“ beteiligt, ist, dass man betroffenen Menschen Mut machen möchte, ihr Problem anzusprechen. Es gilt, sich frühzeitig zu melden und nicht erst auf die Androhung der Stromsperrung zu warten.

 

Die SWJ bietet für diese Fälle eine Reihe von Möglichkeiten: von Teil- über Ratenzahlungen bis hin zum Prepayment-Zähler, der ähnlich wie ein Prepaid-Handy funktioniert: Strom fließt nur dann, wenn vorher ein Guthaben eingezahlt wurde.

 

„Wir haben sehr gute Erfahrungen in der Zusammenarbeitet mit den unterschiedlichsten Behörden gemacht – von der Schuldnerberatung bis zu den beteiligten Ämtern“, erläutert Sigrid Baum. Dazu habe auch die intensive Zusammenarbeit am „Runden Tisch“ beigetragen. Deren optisches Ergebnis ist zunächst der gemeinsam erarbeitete und jetzt fertig gestellte Flyer.

 

Gern ist die SWJ der Einladung der Schuldner- und Insolvenzberatung der Evangelischen Gemeinde zu Düren gefolgt und hat sich mit anderen Beteiligten an einen „Runden Tisch“ gesetzt. „Das Verständnis füreinander ist größer geworden. Ich bin sicher, es wird sich auch in zukünftigen Gesprächen weiter fortsetzen“, weiß die SWJ-Pressesprecherin.

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